Warum Sie nicht den idealen Kandidaten suchen sollten

Bei der Personalsuche haben Unternehmen oft höchste Ansprüche: Der Kandidat soll über ausgezeichnete Fähigkeiten verfügen, eine breite Ausbildung und viel Arbeitserfahrung aufweisen. Diese Konzentration auf den idealen Kandidaten ist falsch, viele Stellen bleiben deshalb oft für Monate unbesetzt.

Firmen werfen oft gutes Geld schlechtem hinterher, wenn sie den perfekten Kandidaten für eine vakante Stelle suchen. Wegen der immer noch spürbaren Nachwirkungen der Rezession in den USA und dem Glauben, dass es Talente im Überfluss gäbe, sind viele Personalchefs immer noch sehr wählerisch bei Neueinstellungen. Deshalb bleiben viele offene Stellen unbesetzt.

Wer kann es ihnen verdenken? Die Kosten sind sehr hoch, wenn Unternehmen den falschen Kandidat einstellen. Das gilt erst recht dann, wenn wir die versteckten Kosten berücksichtigen.

Wenn der richtige Kandidat nicht auftaucht, sieht die Lösung häufig so aus: Unternehmen suchen einfach immer weiter, setzen mehr Personal für die Suche ein, weiten die Suche aus oder beauftragen ein spezialisiertes Unternehmen, um die Chancen auf den idealen Kandidaten zu erhöhen.

Aber: Eine Stelle für Monate nicht zu besetzen oder die Suchanstrengungen zu verdoppeln ändert nichts an den Gründen, warum es so schwierig ist, den perfekten Kandidaten zu finden. Einer dieser Gründe ist, dass perfekte Kandidaten sehr selten sind. Zu selten, dass Unternehmen auf sie setzen könnten.

Die Spitze dieser Problematik ist die “eierlegenden Wollmilchsau” – die seltensten Kandidaten, geradezu perfekt in ihren Eigenschaften.

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